Wotan Neck Through

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Eine dieser japanischen Neck Through Augenweiden, die man sich am liebsten einfach nur ins Wohnzimmer stellen möchte, um sie anzuschauen. Das Design wurde 1978 vom französischen Gitarrenbauer Kamel Chenaouy entworfen und ein paar Jahre lang unter seiner Eigenmarke "Apex" gefertigt. Inspiriert wurde er dabei u.A. von B.C. Rich, welcher ein enger Freund von Kamel war. Laut seinen eigenen Angaben führten die Japaner die Produktion dieses Modells unter dem Namen "Wotan" eigenständig fort. Andere Quellen berichten von einer deutschen Firma "Wotan", die ebenfalls für das Design zuständig gewesen sein soll... Nach meiner Recherche wurde die Wotan Marke tatsächlich von einem deutschen Vertrieb, Ende der 70er, ins Leben gerufen und es wurden diverse Modelle in unterschiedlichen Fabriken produziert. Ich vermute, dass dieses Modell, wie auch die Apex Gitarren, bei Kasuga gebaut wurde und das Design einfach an den Wotan Vertrieb weitergereicht wurde. Das ist nicht unüblich gewesen. Laut Poticodes sollte sie von 1983 stammen.
Konstruktion sowie Ausstattung sind wirklich oberstes Niveau. Selektierte Hölzer, Top Verarbeitung und Haptik. Die oberste Lackschicht scheint Nitrocellulose zu sein und ist bereits altersentsprechend leicht ermattet.

  • 1-teilige Esche Korpusflügel
  • 3-streifiger Ahorn - Mahagoni Hals, mittleres C Profil
  • Palisander Griffbrett mit Mother of Pearl Inlays
  • Messingsattel
  • Bünde & Sattel frisch abgerichtet, Saitenlage: 1,8 - 1,3 mm!
  • Hochwertiger USA Trussrod
  • DiMarzio OEM Pick Ups, splitbar
  • Schaller Mechaniken und Humbuckerrahmen
  • Gotoh Brücke + Stoptail
  • Hochwertige Elektronik
  • Gewicht: 3,4 kg

Zustand: Mehrere Dongs auf der Vorderseite, die man aufgrund der Naturoptik kaum bemerkt, ein paar Abschürfungen am hinteren Rand. Der Hals ist sehr gut erhalten.

Klang: Dynamisch und wunderbar vielseitig. Es ist wirklich keine reine Metalgitarre, denn bereits die cleanen Splitsounds klingen klasse. Der Steg hat einen angenehm drahtigen und charakterstarken Twang, der einer Telecaster ziemlich nahe kommt, und am Hals wird es glockig-voll. Verzerrt liefert sie natürlich das, was die Optik verspricht: Schmatzig, satt, definiert... sogar im Splitmodus, wodurch etwas mehr Dynamik und Spritzigkeit dazukommt, aber natürlich drückt es erst im Humbuckerbetrieb so richtig. Pinch Harmonics kommen wie von selbst und insgesamt verhält sich die Wotan einfach resonant - wie immer, wenn Holzbasis und Ausstatung stimmen.

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